
| < | Januar 2010 | > | ||||
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 1 | 2 | 3 | ||||
| 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
| 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |
| 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 |
| 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
| Forderung der Barmer Ersatzkasse: Nullrunde bei Fachärzten |
|
Klares Nein! Was bei den niedergelassenen Fachärzten ankommt, geht direkt in die Patientenversorgung: Prävention, Diagnose, Therapie und Innovation. Weniger Honorar bei gleicher Leistungserwartung, das kann nicht gehen. Facharztpraxen sind betriebswirtschaftliche Einheiten, und entsprechend verantwortungsvoll müssen die Inhaber vorgehen. „Nach wie vor ist der ambulante Sektor mit rund 20 Prozent unterfinanziert – das ermöglicht keinerlei Spielräume auf Seiten der niedergelassenen Fachärzte. Beharren die Kassen auf den jüngst geäußerten Forderungen, prophezeit der DFV, dass viele Facharztgruppen ihre Protestmaßnahmen wieder aufnehmen könnten.“ Bundesärztekammer Präsident Prof. Dr. Jörg Dietrich Hoppe hat bereits die stille Rationierung angesprochen: Das Thema liegt auf dem Tisch – es gibt sie. Und zu verantworten haben sie nicht die Fachärzte, sondern eine Politik, die nicht gestaltet, jedoch stillschweigend das Sparen begonnen hat. In einem Interview in der FAZ sprach die Vorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen, Doris Pfeiffer, nur von der Ausgabenseite (FAZ, 23.01.10 „Wir brauchen ein Ausgabenmoratorium“). Unerwähnt ließ sie den Leistungsaspekt: „Das ist gegenüber den Versicherten nicht ehrlich. Die Rationierungsgefahr wird unterdrückt“, so Scharmann.
Verantwortlich: Dr. med. Thomas Scharmann – Vorsitzender GFB Bayern – Steinstraße 85 – 81667 München Redaktion: JSpress – Tel.: 0241/559 68 18 -4, Fax: 0241/559 68 18-5, Mobil: 0170/2900 88 3
|