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Ärzte sind keine „Digitalisierungsassistenten“

Berlin, 14. Mai 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) stellt in seiner Stellungnahme zum Patientendaten-Schutz-Gesetz klar, dass die vertragsärztlichen Leistungserbringer sich nicht in der Rolle der „Digitalisierungs- und Datenverarbeitungsassistenten“ sehen.

Anlässlich der morgigen Bundesratssitzung nimmt der SpiFa e.V. zum geplanten Patientendaten-Schutz-Gesetz Stellung. Das Gesundheitswesen soll weiter digitalisiert werden. Das ist das Ziel des Patientendatenschutz-Gesetzes, das der Bundesrat am 15. Mai 2020 im ersten Durchgang berät...

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Erfolg für Fachärztinnen und Fachärzte: Bundesagentur für Arbeit erlässt neue fachliche Weisung zum Bezug von Kurzarbeitergeld im Gesundheitswesen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie heute darüber informieren, dass die Bundesagentur für Arbeit am 7. Mai 2020 zum Aktenzeichen GR 22-75095-202005005 eine neue fachliche Weisung zum Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen erlassen hat. Diese Weisung übersenden wir Ihnen als Anlage zu diesem Schreiben. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Intervention an höchster Stelle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie bei anderen politischen Entscheidern einen maßgeblichen Beitrag zu dieser 180-Grad-Wende geleistet hat...

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SpiFa-Erfolg beim Kurzarbeitergeld für niedergelassene Ärzte

Berlin, 11. Mai 2020 – Neue fachliche Weisung der Bundesagentur für Arbeit schafft Rechtsicherheit für die rund 175.000 Arztpraxen in Deutschland und bestätigt damit die Forderung des Spitzenverbands der Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) nach Einzelfallprüfungen. In der seit vergangenem Freitag geltenden Weisung der Bundesagentur für Arbeit wird klargestellt, dass beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich Kurzarbeitergeld erhalten können...

In einer neuen fachlichen Weisung stellt die Bundesagentur für Arbeit am 7. Mai 2020 klar, dass die in den Praxen beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich Kurzarbeitergeld erhalten können und ermöglicht so Einzelfallprüfungen für Kurzarbeitergeld im Gesundheitswesen. Damit schwenkt die Bundesagentur auf die unter anderem auch vom SpiFa e. V exponiert vorgetragene Position ein, nach der die Leistungserbringer im Gesundheitswesen in Deutschland das Recht haben, unter Beachtung der jeweiligen Praxisbesonderheiten, insbesondere hinsichtlich der Zusammensetzung der Honorare, im Rahmen einer konkreten Einzelfallprüfung eine Entscheidung über die Gewährung von Kurzarbeitergeld zu verlangen. Darauf hatte der SpiFa e. V. bereits in seiner umfangreichen Stellungnahme vom 28. April 2020 hingewiesen. Der Hauptgeschäftsführer des SpiFa e. V., Ra Lars F. Lindemann, zeigte sich zufrieden, „dass die Bundesagentur für Arbeit die Argumente unserer Stellungnahme zum Kurzarbeitergeld übernommen hat. Wir bedanken uns hier beim Ministerium für dessen schnelle Reaktion und den anderen Unterstützern in der Politik, die diese Korrektur ermöglichen.“

Memorandum der freien Verbände

Der freie Beruf Arzt im Konflikt von Medizin und Ökonomie – ärztliche Tätigkeit in der Krankenversorgung

7. Mai 2020

In der Krankenhausversorgung wird zunehmend beklagt, dass ökonomische Zielsetzungen zu Qualitätsverlusten in der ärztlichen Versorgung führen, weil das Management in der stati- onären Versorgung überwiegend betriebswirtschaftlich orientiert ist. Der Medizinbetrieb wird immer mehr durch ökonomische Rahmenbedingungen gesteuert und damit fremdbestimmt. Damit droht das Patientenwohl als das eigentliche Ziel der Krankenversorgung unter die Rä- der zu kommen. Garant dafür sollte eigentlich die in der Berufsordnung an vorderster Stelle postulierte freie Berufsausübung des Arztes sein, damit der Patient möglichst unbeeinflusst von nicht medizinischen und vor allem ökonomisch motivierten Einflüssen behandelt werden kann...

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Vorsorgeuntersuchungen sollten auch während der Corona-Pandemie wahrgenommen werden!

Berlin, 30. April 2020 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) appelliert: trotz der weltweiten Corona-Pandemie sollten keine wichtigen Vorsorgeuntersuchungen verschoben werden! Die Praxen sind darauf vorbereitet.

In den letzten Wochen haben viele Patienten ihre Vorsorgeuntersuchungen oder regulären Kontrolltermine aus Sorge vor möglichen Ansteckungen abgesagt oder verschoben. Insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen benötigen jedoch regelmäßige ärztliche Betreuung, um eine Verschlechterung der jeweiligen Krankheitsbilder zu vermeiden. „Früherkennungsuntersuchungen lassen sich durchaus für eine gewisse Zeit verschieben, Untersuchungen bei vorhandenen Beschwerden jedoch nicht“, betont Dr. Axel Schroeder, Vorstandsmitglied des SpiFa. „Wir werden und müssen daher unbedingt schrittweise in ein regelhaftes Versorgungsgeschehen zurückkehren – auch im Sinne unserer Patienten.“, so Dr. Schroeder weiter. Gerade Tumorerkrankungen mit schnellen Progressionsraten dulden keinen Aufschub der Krebsnachsorge und Therapiekontrolle. Die Praxen sind dafür gut gerüstet und vorbereitet.

Bei der Früherkennung sollen Krankheiten durch medizinische Untersuchung rechtzeitig erkannt werden, die bisher noch nicht diagnostiziert oder symptomhaft in Erscheinung getreten sind. Maßnahmen zur Früherkennung weisen gegenüber den medizinischen Untersuchungen mit Beschwerden/Symptomen den grundsätzlichen Unterschied auf, dass sie rein diagnostischer Natur (Screening) sind und ohne Beschwerden.

Vorsorgeuntersuchungen/Früherkennungsuntersuchungen und Check-ups sollten daher auch im Jahr 2020 planmäßig durchgeführt werden, sonst drohen unentdeckte Krankheiten mit nur schwer auffangbaren gesundheitlichen Folgen. Das Gleiche gilt für akute Beschwerden. „Patienten mit Beschwerden sollten stets Kontakt mit ihrem Arzt aufnehmen und dafür auch die Möglichkeiten der Telefon- und Videosprech

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