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Zu Kassenchef und Lauterbach: „Absichtlich grobes Foul“

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.

 

Berlin, 21. Dezember 2018 – Zu den Forderungen des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus Freiherr von Stackelberg, niedergelassene Ärzte sollen ihre Praxen länger und insbesondere an Freitagnachmittagen oder Samstagen öffnen, da sich Krankheiten nicht nach den „Lieblingsöffnungszeiten“ der niedergelassenen Ärzte richten, und zu den Äußerungen des SPD-Gesundheitspolitikers Professor Karl Lauterbach, der in der Neuen Osnabrücker Zeitung vielen niedergelassenen Ärzten unterstellt, sie würden weder mittwochs noch freitags an den Nachmittagen arbeiten und stattdessen auf dem Golfplatz gesehen, nimmt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich, Stellung:

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Belegarztwesen in der Krise: SpiFa befürwortet Gesetzesänderung

Berlin, 19. Dezember 2018 – Belegärzte arbeiten an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Sie sind seit Jahrzehnten die einzig funktionierende Integration zwischen diesen beiden Sektoren. „Umso dramatischer ist die Tatsache, dass das Belegarztwesen in seiner Existenz bedroht ist“, sagte SpiFa-Vorstand Dr. Axel Schroeder am Mittwoch in Berlin.

Die schwierige Situation des Belegarztwesens wird an sinkenden Zahlen sichtbar: bei belegärztlichen Leistungen, bei belegärztlichen Abteilungen an Krankenhäusern und bei der Zahl der Belegärzte selbst. Laut Dr. Schroeder gibt es zwei Hauptursachen für diese Entwicklung. Eine davon ist das unterschiedliche Leistungsrecht zwischen der ambulanten und der stationären Versorgung. Der restriktive Erlaubnisvorbehalt gilt für den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Nach diesem, für die vertragsärztliche Versorgung gültigen Abrechnungssystem, müssen Belegärzte ihre Leistungen auch bei einer stationären Behandlung abrechnen.

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Ärzte wehren sich gegen Stimmungsmache

Berlin, 13. Dezember 2018 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) zeigt sich verwundert über die Äußerungen des GKV-Spitzenverbandes zum Sprechstundenangebot in Arztpraxen. Laut Krankenkassen bieten 25 Prozent der befragten Einzelpraxen mit Vollzulassung weniger als 25 Sprechstunden (inklusive Hausbesuche) pro Woche an und acht Prozent sogar weniger als 20 Sprechstunden. „Wir halten diese Umfrage für unseriös“, entgegnet der SpiFa-Vorstandsvorsitzende, Dr. Dirk Heinrich, am Donnerstag in Berlin.

Laut Heinrich sind 700 Fachärzte aus mindestens sechs Fachgruppen befragt worden, also maximal 100 einer Fachgruppe. „Das ist viel zu wenig. Offenbar will der GKV-Spitzenverband unmittelbar vor der ersten Lesung des Entwurfs zum TSVG* im Bundestag noch einmal Stimmung gegen die Ärzteschaft machen.“ Dem entgegen stehen Zahlen aus dem aktuellen Ärztemonitor, für den die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der NAV-Virchow-Bund unlängst mehr als 10.000 Ärzte befragten. „Dabei ist eine Sprechstundenzahl von 32 pro Arzt und Woche herausgekommen.“ Heinrich kritisiert, dass von politischer Seite offenbar vor dem Gesetzentwurf keine seriöse Erhebung des Sprechstundenangebots und des vermeintlichen Mehrbedarfs stattgefunden hat. Bei der gesundheitspolitischen Diskussion auf dem SpiFa-Fachärztetag Mitte Oktober sei jedenfalls keiner der anwesenden Politiker in der Lage gewesen, entsprechende Zahlen zu nennen.

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Gängelungsgesetz TSVG unbedingt nachbessern

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.

Berlin, 13. Dezember 2018 – Vor der ersten Lesung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) am morgigen Freitag fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, den Gesetzentwurf an einigen Stellen dringend zu überarbeiten.

„Die Ausweitung der Sprechstundenzeiten von 20 auf 25 Stunden pro Woche ist ein unsäglicher Eingriff in die Kernkompetenz der ärztlichen Selbstverwaltung“, kritisiert Dr. Dirk Heinrich. Die geplante Intervention sei nicht zielführend, da sie an schätzungsweise drei Prozent der niedergelassenen Ärzte adressiert sei. Diese arbeiten entweder in patientenfernen Fächern oder seien in Praxisformen mit reduzierter Sprechstundenzeit tätig, so der Bundesvorsitzende. Zudem zerstöre der gesetzgeberische Eingriff die Vertragsfreiheit der Bundesmantelvertragsparteien. „Solche Detailregelungen zeugen von großem Misstrauen der Politik gegenüber der Ärzteschaft.“

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AFB unterstützt Ablehnung des gestuften und gesteuerten Zuganges zur

München, 29. Oktober 2018 //

Die Allianz fachärztlicher Berufsverbände (AFB) unterstützt die Ablehnung der Verbände aus den Bereichen der Psychotherapie, der Psychiatrie und der psychosomatischen Medizin hinsichtlich der im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) geplanten Einführung eines gestuften und gesteuerten Zuganges für die psychotherapeutische Versorgung vom 23.10.2018.

„Mit den im Kabinettsentwurf formulierten Vorschlägen wird die Versorgung von psychisch kranken Menschen nachhaltig verschlechtert. Anstatt den Zugang zur Psychotherapie zu verbessern, erschwert die Politik mit dem geplanten Verfahren die Möglichkeiten der Behandlung“.

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Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt Ärzte-Kodex

Berlin, 29.10.18 – Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt den Ärzte-Kodex (vormals Klinik-Kodex), welcher durch den Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) erarbeitet wurde.

Wir wenden uns damit ausdrücklich nicht gegen eine wirtschaftliche Erbringung ärztlicher Leistungen. Wir wollen aber verhindern, dass diese für rein ökonomisch orientierte Ziele missbraucht werden. Wir beobachten die Entwicklung in Deutschland in der ärztlichen Versorgung mit zunehmender Sorge. Im Mittelpunkt des ärztlichen Handelns sollte immer der Patient stehen. Wie im Krankenhaus kann auch im ambulanten Versorgungssektor ein Konflikt mit dem Arbeitgeber auftreten, wenn Vertragsärzte im Anstellungsverhältnis arbeiten.

Alle Information zum Ärzte-Kodex finden Sie unter https://www.spifa.de/aerzte-kodex/

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